Kommunen und mittelständische Unternehmen im Visier

EffektivesForderungsmanagementfürdieKundenderSparkassen

Viele mittelständische Unternehmen kämpfen derzeit mit rückläufigen Aufträgen und müssen Kosten einsparen. Auch Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, da die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und Ressourcen konjunkturbedingt noch knapper als bisher schon ausfallen werden. Entlastung kann ihnen dabei ein professionelles Forderungsmanagement verschaffen. Es birgt einen erheblichen Ertragshebel und trägt spürbar zur Steigerung des Ergebnisses bei. Kommunale und mittelständische Unternehmen erhalten damit neue Freiräume, wirtschaftlich schwierige Zeiten zu meistern.

Die Dienstleistungen der Bad Homburger Inkasso (BHI), dem Kompetenz-Center für Forderungsmanagement, rund um ausgemahnte, gekündigte, titulierte und niedergeschlagene Forderungen öffentlich-rechtlicher Auftraggeber, standen bisher ausschließlich Sparkassen und ihren Verbundunternehmen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise haben mittelständische Unternehmen, aber auch Kommunen und ihre privatisierten Unternehmen erheblichen Bedarf an professionellen Lösungen für ihr Forderungsmanagement. Durch einen schnelleren Abbau von Zahlungsrückständen hilft es, die Liquidität zu erhöhen. Know-how und Infrastruktur der BHI entsprechen problemlos auch den Anforderungen der Kommunal- und Mittelstandskunden und können von Sparkassen als praxiserprobte Lösung angeboten werden.

Angebot für Kommunalkunden

Vor allem größere Kommunen unterhalten eine Vielzahl privatisierter kommunaler Unternehmen, die hohe Stückzahlen an Forderungen selbst bearbeiten. Dazu gehören insbesondere Energie-, Wasser- und Abwasserentsorgungsunternehmen, Abfallbeseitigungsunternehmen, gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften, Krankenhäuser und Verkehrsbetriebe. Auch für sie lohnen sich Überlegungen, das Forderungsmanagement gemeinsam mit Spezialisten zu optimieren. Diese Forderungen werden in der Regel auf dem Weg des Zivilrechts nach der Zivilprozessordnung (ZPO) vollstreckt und unterscheiden sich in der Bearbeitung insofern nicht von anderen privatrechtlichen Forderungen.

Das Angebot für Kommunen im Bereich öffentlich-rechtlicher Forderungen aus Gebühren und Abgaben richtet sich ausschließlich auf Unterstützungsleistungen beim Forderungseinzug im Sinne einer funktionalen Aufgabenübertragung. Denn hoheitliche Aufgaben der Kommunen sind verfassungsrechtlich nicht übertragbar und beziehen sich auf den Grundsatz der Eigenvollstreckung mit dem Privileg der Selbsttitulierung und dem Vollzug der Vollstreckung. Kommunen bietet sich jedoch die Chance, mit Hilfe professioneller Unterstützungsleistungen ihre hoheitlichen Aufgaben effizienter und effektiver wahrnehmen zu können.

Fazit

Die eigenständige Bearbeitung von Forderungen kostet Kommunen und Unternehmen viel Zeit und Geld. Nur mit professionellen Instrumenten, die hohe Investitionen erfordern und sich für einzelne Unternehmen selbst nicht lohnen, können Forderungen schneller, wirtschaftlicher und erfahrungsgemäß mit höheren Zahlungsrückflüssen realisiert werden.

Downloads

Betriebswirtschaftliche Blätter (09/2009) (1,53 MB)
Kommunen und mittelständische Unternehmen im Visier
Effektives Forderungsmanagement für die Kunden der Sparkassen, Ausgabe 09/2009,
Autoren: Karsten Schneider, Ruth Caryot