Abgetretene Forderung
Abmahnung
Abschlagszahlung
Abschreibung
Absonderungsrecht
Abtretung
Abwehrkosten
Anfechtung
Angebot
Annahme
Anspruch
Anwaltszwang
Arbeitseinkommen
Arrest
Aufrechnung
Aufsicht
Auftrag
Auskunft
Aussonderungsrecht
Automatisiertes Mahnverfahren
Basiszinssatz
Besitz
Beweislast
Bonitätsprüfung
Bundesgerichtshof
Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO)
Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen (BDIU)
Bürgschaft
Darlehen
Datenschutz
Debitor
Delkredere
Drittschuldner
Eidesstattliche Versicherung
Eigentum
Eigentumsvorbehalt
Einspruch
Einzelwertberichtigung (EWB)
Erfolglosigkeit
Erfolgshonorar
Erfolgsprovision
Erfüllung
Fakturierung
Fälligkeit
Fiduziarische Abtretung
Forderungsaufstellung
Formelles Recht
Frist
Genehmigung
Gerichtskostengesetz
Gerichtsvollzieher
Gesamtschuldner
Geschäftsbedingungen
Geschäftsfähigkeit
Gesellschaftsrecht
Gesetzwidrigkeit
Gläubiger
Globalzession
Grundbuchamt (GBA)
Grundschuld
Haftbefehl
Haftung
Haftungsausschluss
Hinterlegung
Hypothek
Insolvenzplan
Insolvenztabelle
Insolvenzverfahren
Insolvenzverschleppung
Insolvenzverwalter
Instanz
Juristische Person
Klageverfahren
Klausel
Kombiauftrag an Gerichtsvollzieher
Konkurs
Kontenpfändung
Kontoführungskosten
Kostenerstattung
Kreditor
Leasing
Lohnpfändung
Mahnbescheid
Mahngericht
Mahnung
Mahnverfahren
Materielles Recht
Mitbürgschaft
Nachlass
Natürliche Person
Nichtigkeit
Oeffentliches Recht
Parteifähigkeit
Partnerschaft
Pfandgläubiger
Pfandhaftung
Pfandrecht
Pfändung
Pfändungs- und Überweisungsbeschluss (PfüB)
Prozessfähigkeit
Prozessrecht
Ratenzahlungsvereinbarung
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
Rechtsbehelf
Rechtsfähigkeit
Rechtsgeschäft
Rechtshängigkeit
Rechtskraft
Rechtsmittel
Rechtsnachfolgeklausel
Restforderung
Risikobegrenzungsgesetz
Rückstellungen
Schaden
Schadensersatz
Schadensminderungspflicht
SCHUFA
Schuldanerkenntnis
Schuldenbereinigung
Schuldnerverzeichnis
Schuldnerverzug
Schuldrecht
Schuldrechtsmodernisierungsgesetz (SMG)
Schuldübernahme
Scoring
Selbstschuldnerische Bürgschaft
Sicherungshypothek
Sicherungsübereignung
Sittenwidrigkeit
Strafrecht
Streitverfahren
Streitverkündung
Stundung
Taschenpfändung
Titel
Ueberschuldung
Ueberwachungsverfahren
Unpfändbarkeit
Unterwerfungsklausel
Unwirksamkeit
Urkundenprozess
Verbraucherkredit
Vergleich
Verjährung
Versäumnisurteil
Verschwiegenheitsverpflichtung
Verwirkung
Verzug
Vollmacht
Vollstreckbare Ausfertigung
Vollstreckungsbescheid
Vollstreckungsgericht
Vollstreckungsorgane
Vollstreckungsschutz
Vollstreckungstitel
Vollziehung
Wertberichtigung
Widerruf
Widerspruch
Willenserklärung
Zahlung
Zahlungsform
Zedent
Zessionar
Zinsen
Zivilrecht
Zustellung
Zwangsversteigerung
Zwangsverwaltung
Zwangsvollstreckung
Zwangsvollstreckung aus öffentlich-rechtlichen Forderungen
Bonitätsprüfung

Eine Bonitätsprüfung betrifft die Kreditwürdigkeit einer Person oder die Durchsetzbarkeit einer Forderung, ist also zugleich auch Kriterium für die Bewertung des Risikos bei Vertragsabschluss, insbesondere bei Gewährung von Darlehen jeder Art, als auch der Liquidität und der Risiken und Aussichten zu finanzierender Geschäfte und der Unternehmen bzw. Unternehmer selbst.

Die Bonitätsprüfung erfolgt entweder durch den Kreditgeber selbst, anhand so genannter Score-Karten, oder dieser bedient sich der Dienstleistungen von Rating-Agenturen.

Bei der persönlichen Kreditwürdigkeit wird die persönliche Zuverlässigkeit bewertet.
Es fließen Informationen, wie beispielsweise berufliche und fachliche Qualifikation, Zuverlässigkeit in der Vergangenheit etc. in die Bewertung mit ein.

Bei der wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit, wird die Kapitaldienstfähigkeit geprüft, d. h. ob die wirtschaftliche Fähigkeit besteht, den Kredit zurückzuzahlen. Hierfür werden Daten wie Einkommensnachweise, Bilanzen etc. für die Bewertung herangezogen.

Auskünfte über die Kreditwürdigkeit kann man auch über Wirtschaftsauskunfteien einholen. Weitere externe Informationsquellen sind Kreditinstitute, Auskünfte aus dem Schuldnerregister, Presseberichte, Beobachtungen der Zahlungsweise eines Kunden und Berichte des Außendienstes sowie eine kritische Bewertung des Managements. Bei Vorliegen von Jahresabschlusszahlen - vor allem über mehrere Jahre - sind diese eine wichtige Quelle für die Beurteilung. Besondere Fachkunde bei der Auswertung aller Erkenntnisquellen ist erforderlich.

Für die Bonität von Forderungen wird in der Regel bei Forderungsverkauf nicht gehaftet, wohl aber für den rechtlichen Bestand.

In der Regel bedarf es bei Auskünften durch Banken und etwa auch Finanzämtern der Entbindung von der Verschwiegenheitsverpflichtung.

Qualifizierte Inkassounternehmen und Auskunfteien haben in der Regel Zugang zu allen wesentlichen Auskunftsquellen und setzen diese auch ein, was sowohl für die Bonitätsprüfung von Personen, Unternehmen einerseits und Forderungen sowie Forderungsportfolien von erheblicher wirtschaftlicher und rechtlicher Bedeutung ist.

Scoring